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Die 30 reichsten Deutschen 2022

  1. Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland): 43,2 Milliarden Euro
  2. Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel, Logistik): 34,2 Milliarden Euro
  3. Beate Heister & Karl Albrecht junior (Aldi Süd): 33,7 Milliarden Euro
  4. Susanne Klatten (BMW): 22,3 Milliarden Euro
  5. Stefan Quandt (BMW): 19 Milliarden Euro
  6. Reinhold Würth (Würth Montagematerial & Werkzeuge): 17,4 Milliarden Euro
  7. Theo Albrecht junior & Familie (Aldi Nord, Traders Joe): 17,2 Milliarden Euro
  8. Thomas Strüngmann & Familie (Biontech): 11 Milliarden Euro
  9. Andreas Strüngmann & Familie (Biontech): 11 Milliarden Euro
  10. Alexander Otto (Otto Group): 10 Milliarden Euro
  11. Andreas von Bechtolsheim (Google): 9,1 Milliarden Euro
  12. Michael Otto (Otto Group): 8,2 Milliarden Euro
  13. Friedhelm Loh (Friedhelm Loh Group): 8,2 Milliarden Euro
  14. Francine von Finck & Familie (Investorin): 7,7 Milliarden Euro
  15. Georg Schaeffler (Schaeffler Gruppe, Autoteile): 7,4 Milliarden Euro
  16. Hasso Plattner & Familie (SAP): 7,2 Milliarden Euro
  17. Horst Julius Pudwill (Techtronic Industries): 6,3 Milliarden Euro
  18. Axel Oberwelland (August Storck KG, Süßwaren): 6 Milliarden Euro
  19. Jürgen Blickle (SEW-Eurodrive, Autoteile): 5,9 Milliarden Euro
  20. Renate Reimann-Hass (JAB Holding Company, Konsumgüter): 5,3 Milliarden Euro
  21. Stefan Reimann-Andersen (JAB Holding Company, Konsumgüter): 5,3 Milliarden Euro
  22. Matthias Reimann-Andersen (JAB Holding Company, Konsumgüter): 5,3 Milliarden Euro
  23. Wolfgang Reimann (JAB Holding Company, Konsumgüter): 5,3 Milliarden Euro
  24. Ludwig Merckle (HeidelbergCement): 5,3 Milliarden Euro
  25. Rainer Blickle (SEW-Eurodrive, Autoteile): 5,2 Milliarden Euro
  26. Erich Wesjohann (EW Group, Lebensmittel): 5,1 Milliarden Euro
  27. Uğur Şahin (Biontech): 4,9 Milliarden Euro
  28. Dietmar Hopp & Familie (SAP): 4,9 Milliarden Euro
  29. Wolfgang Marguerre & Familie (Octapharma): 4,8 Milliarden Euro
  30. Maximilian Viessmann (Viessmann Group, Heiz- und Klimatechnik): 4,6 Milliarden Euro

Die 30 reichsten Deutschen

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Alles wird teurer – auch meine Miete?

Alle Welt spricht von Inflation, steigenden Lebensmittelpreisen und starken Verteuerungen bei der Energie. Doch was gilt für die Mieten?

1. Unterschied Erhöhung Kaltmiete und Erhöhung Nebenkostenvorauszahlung

Zunächst einmal ist zu unterscheiden zwischen der Kaltmiete und den Nebenkosten

Die (verbrauchsabhängigen) Nebenkosten werden vom Vermieter gemäß den Vereinbarungen im Mietvertrag auf den Mieter umgelegt und am Jahresende abgerechnet. Da in den meisten Mietverträgen Vorauszahlungen vereinbart sind, werden diese vom Mieter geleisteten Zahlungen dem Verbrauch gegenübergestellt und dem Mieter für den Fall einer Überzahlung eine Erstattung geleistet, für den Fall, dass die Vorauszahlungen zu niedrig waren, eine Nachzahlung geltend gemacht. Damit es im kommenden Jahr möglichst nicht zu einer Nachzahlung kommt, kann der Vermieter die Vorauszahlungen anpassen, was meistens dadurch geschieht, dass die künftige Vorauszahlung um 1/12 des Nachzahlungsbetrages erhöht wird. 

Hierbei spricht man jedoch nicht von einer Mieterhöhung, sondern von einer Anpassung der Nebenkosten. Hierzu ist der Vermieter auch ohne weiteres berechtigt.

Aufgrund der momentan enorm steigenden Energiepreise müssen sich Mieter auf enorme Nachzahlungen einstellen, weil die Vorauszahlungen häufig nicht ausreichen werden. Es ist daher auch im Mieterinteresse, die Vorauszahlungen rechtzeitig anzupassen, um hohe Einmalzahlungen zu vermeiden. 

2. Erhöhung der Kaltmiete hängt vom Mietvertrag ab.

Anders sieht es bei der Kaltmiete aus. Diese darf nicht ohne weiteres und vor allem  nicht ohne Begründung erhöht werden. 

Ob und wenn ja um wie viel die Kaltmiete erhöht werden darf, hängt vom Mietvertrag ab.

a) Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete 

Ist im Mietvertrag keine Vereinbarung zu Mieterhöhungen getroffen, so ist im Wohnraummietrecht die Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete möglich. dies ist in der zentralen Norm für Mieterhöhungen, § 558 BGB geregelt. 

Diese Mieterhöhung ist zwingend zu begründen und zwar mit einem der drei im Gesetz genannten Begründungsmittel

Sachverständigengutachten

Mietspiegel

3 Vergleichswohnungen 

Der Vermieter hat hierbei nicht nur die Erhöhung zu begründen, sondern muss auch die sogenannte Kappungsgrenze einer maximalen Erhöhung von 20 % in drei Jahren (in Gemeinden mit angespannten Wohnungsmarkt sogar nur 15 % in 3 Jahren) und die Miete muss mindestens ein Jahr lang unverändert bleiben. 

Dem Mieter ist eine Zustimmungsfrist von mindestens zwei Monaten zu setzen, was dem Mieter Gelegenheit gibt zu prüfen, ob das Mieterhöhungsverlangen berechtigt ist oder ob die Zustimmung verweigert werden kann.

Dies lohnt sich in diesen Fällen fast immer, sei es, dass formale Fehler gemacht wurden, sei es, dass die Vergleichswohnungen tatsächlich nicht vergleichbar sind oder das als „Mietspiegel“ unzulässiger Weise ein aus reinen Angebotsmieten errechneter Wert zuGrunde gelegt wird.

b) Staffelmiete

enthält der Mietvertrag eine – wirksame- Staffel , so ist die erhöhte Miete ab dem Zeitpunkt der in der Klausel genannt ist zu bezahlen. Achtung: da dieser Zeitpunkt kalendermäßig bestimmt ist, bedarf es hierzu keiner gesonderten Geltendmachung durch den Vermieter, der Mieter muss die Staffeln also im Blick haben. 

Auch hier kann die Prüfung lohnen, ob die Staffelvereinbarung wirksam ist, etwa die Zeiträume und jeweiligen Erhöhungen korrekt angegeben wurden. 

c) Indexmiete 

Diese ist im Wohnraummietrecht derzeit noch selten, doch birgt sie erhebliche Gefahren für Mieter und Vorteile für Vermieter: ist eine Indexmiete vereinbart, dann genügt nämlich tatsächlich die Begründung, dass die allgemeine Inflation gestiegen ist. Bezugspunkt ist hierbei die Entwicklung der Verbraucherpreise, die monatlich vom statistischen Bundesamt ermittelt wird. Steigen diese, darf der Vermieter jedes Jahr die Miete anpassen, ohne dass es der Zustimmung des Mieters bedarf. die Mieterhöhung muss lediglich schriftlich angekündigt werden und wird dann zum übernächsten Monat wirksam. Wichtig zu wissen: die Kappungsgrenzen sind hierbei nicht einzuhalten. Es kann also teuer für Mieter werden!

d) Modernisierungsmieterhöhung  

 Modernisiert der Vermieter, so dass sich der Wohnwert erhöht – und repariert nicht nur Schäden! – dann kann er diese nach vorheriger Ankündigung die Kosten der Modernisierung mit 8 % der Modernisierungskosten pro Jahr und einer maximalen Erhöhung von 3 € pro m² innerhalb von 6 Jahren auf den Mieter umlegen. 

Hier gibt es für Vermieter viele Fallstricke zu beachten, von der Beachtung der Ankündigungsfristen bis zur tatsächlichen Durchführung innerhalb eines Jahres, zum Sonderkündigungsrecht für den Mieter bis zum Herausrechnen des Reparatur Anteils der Modernisierungsmaßnahmen, so dass sich hier eine anwaltliche Prüfung für Mieter bzw. eine vorherige Beratung für Vermieter besonders lohnt.

Originaltext

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9-Euro-Ticket

9-Euro-Ticket: So geht’s und das musst du dazu wissen
Für 9 Euro im ÖPNV unterwegs.
Eigentlich klingt es ganz einfach – und könnte den Anhänger:innen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gut gefallen. Doch das Neun-Euro-Ticket, das die Bundesregierung als Teil des Energie-Entlastungs-Paketes auf den Weg gebracht hat, sorgt für reichlich Zündstoff. Denn so kurzfristig wie es geplant wurde, stellt es die ansonsten eher mittelfristig denkenden Verkehrsbetriebe vor große Herausforderungen. Das betrifft einerseits die Umsetzung im Verkauf, aber auch die dadurch steigenden Fahrgastzahlen.

Wir haben für euch die wichtigsten Regeln und ein paar Tipps zur Nutzung der „Bahncard 100 des kleinen Mannes“ zusammengestellt. Doch noch sind einige Punkte nicht geklärt oder könnten noch vereinheitlicht werden. Wir werden daher diesen Artikel in den kommenden Wochen regelmäßig aktualisieren, wenn sich entsprechende neue Regelungen ergeben.

Inhaltsverzeichnis

Was kostet das 9-Euro-Ticket wirklich?
Gerade die Frage nach den Kosten klingt banal, ist es aber nicht. Denn das unter dem Slogan „9 für 90“ vorgestellte Neun-Euro-Ticket kostet eben neun Euro im Monat, insgesamt also 27 Euro für besagte 90 Tage. Es kann nur kalendermonatsweise bezogen werden, also nicht für 30 Tage ab Startzeitpunkt. Wer sich dafür interessiert und es intensiver nutzen will, sollte also zum Monatsanfang buchen, da es zum 30. Juni, 31. Juli, 31. August ausläuft. Das kann sich angesichts der sonstigen ÖPNV-Preise, etwa für Tageskarten, aber auch noch lohnen, wenn du nur an einem einzelnen Tag fährst.

Wann kommt das 9-Euro-Ticket?
Als weitgehend sicher gilt, dass das Ticket zum 1. Juni startet und somit für die Monate Juni, Juli und August erhältlich sein wird. Das war nicht immer sicher, weil viele Verkehrsbetriebe zunächst vor allem die damit verbundenen Probleme betont hatten und gerade angesichts der Verkehrsverbunde Absprachen nicht immer so schnell und einfach erfolgen können, wie das in einem einzelnen Unternehmen der Privatwirtschaft zu erwarten wäre. Auch die Fragen nach der Kompensation und der Abrechnung stellten viele Verkehrsunternehmen vor große Herausforderungen.

Kann das 9-Euro-Ticket noch gekippt werden?
Ende April hat der Bundestag die im Rahmen des Energie-Entlastungs-Paketes beschlossene Maßnahme verabschiedet. Jetzt muss allerdings noch der Bundesrat sein Okay geben, was am 19. Mai erfolgen soll. Hier sprechen die Verkehrsminister der Länder mit – und das ist durchaus noch eine Hürde, die genommen werden muss. Denn einerseits gibt es dem Vernehmen nach hinter den Kulissen noch ein Tauziehen um die Details bei den Kostenstrukturen der Maßnahme, andererseits kann sich der Bundesrat ein Ausbremsen der gesamten Maßnahme an sich nicht ohne Gesichtsverlust leisten.

Wer braucht ein 9-Euro-Ticket und können Kinder und Hunde kostenlos mitgenommen werden?
Klar ist bereits, dass ein solches Neun-Euro-Ticket für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren erhältlich sein wird. Einen speziellen Kinderpreis wird es hier angesichts des ohnehin niedrigen Preises nicht geben, Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit Begleitpersonen (hierfür kann ein Altersnachweis verlangt werden).

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Kann ich auf dem 9-Euro-Ticket mein Fahrrad mitnehmen?
Bei den Mitnahmeregeln, insbesondere was Fahrräder betrifft, ist das letzte Wort allerdings noch nicht gesprochen. Es könnte insbesondere an den Wochenenden auch sein, dass einzelne Fahrzeugführer die Mitnahme von Fahrrädern einschränken oder gänzlich ausschließen. Verlassen sollte man sich auf die Mitnahmemöglichkeit fürs Fahrrad also nicht. Bezüglich der Mitnahme von Tieren werden wohl weiterhin die Regeln des jeweiligen Verkehrsverbundes gelten – eine pauschale bundesweite Regelung ist hierzu zumindest nicht bekannt, was aber nicht so bleiben muss.

Wo wird das 9-Euro-Ticket gelten – und wo nicht?
Prinzipiell soll das Ticket in sämtlichen zum ÖPNV (Betonung auf „Nahverkehr“) gehörenden Verkehrsmitteln gelten, also Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, Anruf-Sammeltaxis und Ruftaxis, Fähren (etwa in Hamburg den HVV-Fähren) sowie in den Bahnen des Nahverkehrs wie Regionalexpress und Regionalbahn.

Das gilt natürlich auch in fremdvergebenen Zügen der Deutschen Bahn, die beispielsweise als Süwex, als Hessische Landesbahn oder Bayerische Oberlandbahn fahren. Hier sollten sich die Fahrgäste vorab über die Bahn-App informieren, ob der betreffende Zug ein Nahverkehrszug des DB-Tarifs ist.

Nicht gelten wird das Neun-Euro-Ticket natürlich in Fernverkehrszügen wie IC, EC und ICE. Das Bahnpersonal wird hier allerdings sicherlich reichlich Spaß mit Kund:innen haben, die dies nicht wissen, überhören oder einfach mal ausprobieren wollen, ob sie mit Kulanz durchkommen.

Gerade in den ersten Tagen könnte dies zu Streit mit uneinsichtigen Kund:innen und entsprechenden Verzögerungen im Betriebsablauf wegen Polizeieinsätzen führen. Keine Gültigkeit hat das Ticket auch in den privaten Verkehrsmitteln wie Flixbus und Flixtrain. Hinzu kommen sicherlich einige spezielle Verkehrsmittel wie private Bergbahnen.

Wo bekommt man das 9-Euro-Ticket und gibt es Vorteile bei unterschiedlichen Verkaufskanälen?
Daran arbeiten die Verkehrsbetriebe gerade fieberhaft. Klar ist, dass die Verfügbarkeit sich je nach Verkehrsverbund unterscheiden kann. Während einige Verkehrsbetriebe schon angekündigt haben, dass es das Ticket ausschließlich online und am Automaten geben soll, rechnen andere damit, das Ticket auch am Verkaufsschalter auszustellen.

Das Ticket wird ab spätestens Ende Mai erhältlich sein und soll personengebunden sein. Ob dies bereits beim Kauf aufgedruckt wird oder ob das Ticket handschriftlich mit dem Namen versehen werden muss, bleibt abzuwarten. Nach Angaben eines Verkehrsunternehmens ist es übrigens auch unwahrscheinlich, dass es ein einheitliches Erscheinungsbild geben wird.

Klar ist aber, dass das Ticket – egal, wo du es erwirbst – denselben Funktionsumfang haben wird und mit denselben Einschränkungen behaftet ist (etwa bei Privatbahnen). Ob du dein Ticket also im eigenen Verkehrsverbund oder im Nachbarort kaufst, ist zweitrangig und sollte anhand der Verkaufsstellen und der dort zu erwartenden Komplikationen entschieden werden. Einfach im Bus erwerben können wird man das Ticket allerdings ziemlich sicher nicht!

Im Zweifelsfall wird es die Deutsche Bahn sein, die dir ein solches Ticket sicher verkaufen kann – über die Automaten, den DB Navigator und die App sowie am Schalter. Noch nicht sicher ist dabei, in welche der zahlreichen Verkehrsverbunds-Apps du dein online gekauftes Ticket importieren kannst oder ob du ein einfaches auszudruckendes PDF-Ticket erhalten wirst.

Werden alle Verkehrsbetriebe das Ticket im Programm haben?
Davon ist auszugehen – wenn nicht, wird das eher mit dem engen Zeitplan und den eingeschränkten Fähigkeiten und Ressourcen der Unternehmen zu tun haben, die Verkaufskanäle (Online und am Automaten) anzupassen. Zumindest die größeren Verkehrsverbunde gehen davon aus, dass das Ticket bereits einige Tage vor dem Start verfügbar sein wird. Es sei, so erklärt ein Mitarbeiter, ja nicht das erste Mal, dass man Event-bezogene Tickets anbiete.

Was passiert mit den Besitzern von Zeitkarten?
Schon relativ bald hatten Vertreter:innen der diversen Verkehrsverbunde betont, dass das im Nahverkehr relativ mächtige Neun-Euro-Ticket niemanden dazu anhalten soll, ein bestehendes Abo zu kündigen. Denn das wäre ja für alle beteiligten Verkehrsbetriebe kontraproduktiv, wenn Kund:innen gerade jetzt ihr Ticketnutzungsverhalten überdenken und möglicherweise angesichts von mehr Homeoffice und veränderten Nutzungskonstellationen umsteigen.

Wie genau der Umgang mit den Abokund:innen erfolgen soll, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Entweder erfolgt eine Gutschrift in Höhe der Differenz, die dann in den nächsten Monaten verbraucht wird, oder es wird gleich ein verminderter Monatspreis abgebucht. In einigen Fällen, etwa wenn das Abonnement jahresweise abgerechnet wird, sollen wohl auch entsprechend vergünstigte Freimonate angehängt werden.

Wie steht es um Jobtickets?
Eine Besonderheit besteht bei entsprechenden Jobtickets beziehungsweise dann, wenn die Monatskarte aus buchhalterischen Gründen über den Arbeitgeber gestellt wird – in diesem Fall dürfte die Abrechnung der Differenz auch über diesen erfolgen, sodass Mitarbeitende sich deshalb mit der eigenen Personalabteilung auseinandersetzen müssen.

Und was ist mit Semestertickets??
Auch bei Semestertickets könnte es Kompensationslösungen geben oder diese werden bundesweit gültig. Näheres hierzu verhandeln die jeweiligen Hochschulen mit den Verkehrsunternehmen. Unklar ist auch noch, wie bei Sozialtickets und speziellen Seniorenkarten umgegangen wird.

Was ändert sich für Abokunden durch das 9-Euro-Ticket und was ist mit der Bahncard 100?
Auch wenn die Abokunden zunächst einmal mehr Aufwand haben, könnte sich das Abo lohnen – denn wer auf seiner Karte weitere Personen oder ein Fahrrad mitnehmen kann, soll das auch mit dem Aktionsticket tun können. Die bisherigen Mitnahmeregeln gelten weiter, allerdings möglicherweise nur im jeweiligen Verkehrsverbund oder in der ausgewählten Zone, für die auch deine Abo-Karte Gültigkeit hat.

Für die Besitzer der Bahncard 100 ist übrigens noch keine offizielle Vorgabe der Bahn veröffentlicht worden. Da die Bahncard 100 aber deutlich umfangreicher ist und gerade im Nahverkehr einige Einschränkungen enthält, könnte es sich für BC-100-Besitzer sogar lohnen, das Neun-Euro-Ticket zusätzlich zu erwerben, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn das Neun-Euro-Ticket gilt nicht nur in den rund 100 Stadtverkehren, sondern eben bundesweit mit deutlich weniger Einschränkungen.

Wird es angesichts des 9-Euro-Tickets zu Überlastungen auf den Strecken kommen?
Davon ist auszugehen. Bahn-Betriebsräte und Fahrgastverbände warnen bereits vor einem Verkehrschaos – und wer sich noch an die Einführung des Wochenendtickets in den Neunzigerjahren erinnert, könnte das unterschreiben. Insbesondere auf beliebten Ausflugsstrecken – von München in die Berge, von Berlin und Hamburg aus ans Meer – dürfte es an den Wochenenden sowie in Ferienzeiten eng werden. Zusätzliches Personal wird hier möglicherweise für Ordnung sorgen, aber spätestens wenn es Streit um eine mögliche Räumung von Zügen gibt, kommt der Betrieb zu Erliegen.

Dass das erste Wochenende, an dem das Ticket gelten wird, gleich das verlängerte Pfingstwochenende ist, mag zwar schön für die Reisenden sein, könnte aber zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Verspätungen führen.

Werden die Verkehrsbetriebe, insbesondere die Bahn, zusätzliche Verkehrsmittel bereitstellen?
Das ist noch nicht raus – eigentlich wehren sich ja die beteiligten Verkehrsbetriebe gegen Mehrkosten und erklärten im Vorfeld, dass all das ohnehin schon nicht finanzierbar sei, andererseits wird es aber ohne zusätzliche Ressourcen gerade an den Wochenenden nicht gehen. Der Fahrgastverband Pro Bahn rechnet damit, dass die erwarteten zusätzlichen Reisenden größtenteils mit dem bestehenden Angebot an Zügen und Bussen auskommen müssen.

Man könne zwar allein bei DB Regio 40 bis 50 zusätzliche Doppelstockwagen betriebsbereit machen, viel mehr Reserven gebe es aber ohnehin nicht. Ob deswegen weniger gefragte Fahrten ausfallen müssen, ist noch unklar. Hier wird aber gerade im Bahn-Kontext klar, dass das Sparprogramm der letzten Jahre sich in einer solchen Sondersituation rächen wird.

Wie kann ich das 9-Euro-Ticket für meine Ausflüge und Urlaubsreisen nutzen?
Prinzipiell ist so ziemlich jedes Ziel in Deutschland mit Nahverkehrszügen erreichbar. Ob das allerdings sinnvoll ist (insbesondere wenn man mit größerem Gepäck reist), sei einmal dahingestellt. Klar ist aber, dass es durchaus eine Reihe von Strecken und Querverbindungen gibt, die nicht gut über die Hauptachsen des Fernverkehrs erreichbar sind. Gerade auf Querstrecken oder Verbindungen zwischen mehreren Kleinstädten ist man oftmals mit Nahverkehrszügen nicht deutlich länger unterwegs als mit ICE oder IC/EC.

Die Bahn-Apps unter iOS und Android sowie der DB Navigator online sind gute Anlaufstellen, um Routen zu planen. Berücksichtige, dass die Auslastung Prognosen mit Vorsicht zu genießen sind und ohnehin nicht im Zusammenhang mit dem Nahverkehr angezeigt werden.

Fernverkehr und Nahverkehr kombinieren, ist das eine gute Idee?
Unter Umständen kann es aber sinnvoll sein, eine länger anstehende Reise, die aus Fernverkehr und Nahverkehr besteht, reduziert zu planen, also das Mittelstück im Fernverkehr gesondert zu buchen. Auch das geht mit dem Neun-Euro-Ticket deutlich günstiger, ohne dass du zusätzliche Zeit einplanen musst. Hier kann sich gegebenenfalls die Bahncard mit dem entsprechenden Rabatt weiter bezahlt machen.

Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bedenke, dass du in diesem Fall bei Zugbindung nicht die Bahn für Verspätungen im Betriebsablauf davor haftbar machen kannst und somit kein Anrecht auf Mitnahme hast, wenn der Zug davor Verspätung hatte.

Wie geht es nach August mit dem ÖPNV weiter? Bleibt das so günstig?
Sicher nicht, denn das Experiment, in das die Verkehrsbetriebe so unvermittelt gerutscht sind, ist teuer genug. Der Bund erklärt, dass die ÖPNV-Aktion den Staat etwa 2,5 Milliarden Euro für den betrachteten Zeitraum kosten wird. Auch wenn der Nahverkehr in vielen Gegenden schon ohnehin ein Zuschussgeschäft ist, sorgt das Neun-Euro-Ticket für ein weiteres Loch in den Haushalten. Somit ist unwahrscheinlich, dass der Staat (wie in Luxemburg) den ÖPNV komplett alleine stemmen wird, auch wenn dies aus Sicht der Fahrgäste und in Hinsicht auf Klimapolitik und Nachhaltigkeit erstrebenswert wäre.

Noch sinnvoller als ein kurzfristiges Experiment dieser Art wäre aber, wenn die Verkehrspolitik langfristig derartige Millionenbeträge in den Ausbau des ÖPNV investieren würde. Was das Experiment rund um das Neun-Euro-Ticket aber bringt, ist eine Diskussion um den öffentlichen Verkehr, wie sie in anderen Ländern mit entsprechenden Umwelttickets bereits geführt wurde.

Artikel erschien zuerst bei: t3n.de/

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Öffnungszeiten von Essener Bäckereigeschäften

Weitere Informationen über die Webseite.

Bäckerei Brinker:

Karfreitag öffnen die Bäckereien nach den Sonntagsöffnungszeiten. Ostersonntag haben die Geschäfte ebenfalls nach ihren regulären Öffnungszeiten geöffnet. 

Die Bäckerei an der Knaudtstraße öffnet bereits um 6 Uhr, die anderen drei Filialen, die sich am Wolfsbankring, der Altenessener Straße und dem Höhenweg befinden, beginnen mit dem Verkauf um 7 Uhr.

Bäckerei Döbbe:

Die 35 Döbbe-Filialen in der Stadt Essen öffnen an Karfreitag und Ostersonntag, haben aber geänderte Öffnungszeiten. 

Die genauen Zeiten können Kundinnen und Kunden vorab in den Filialen einsehen.

Bäckerei Gatenbröcker:

Die Geschäfte der Bäckerei Gatenbröcker haben am Karfreitag bis 13 Uhr geöffnet. 

Am Ostersonntag gelten die normalen Sonntagsöffnungszeiten.

Bäckerei Büsch:

Alle Filialen der Bäckerei Büsch sind nicht nur am Ostermontag geschlossen, sondern auch am Karfreitag. 

Ostersonntag können die Kundinnen und Kunden zu den regulären Sonntagsöffnungszeiten Büsch-Brötchen kaufen.

Bäcker Peter:

An Karfreitag bleiben alle Filialen des Familienunternehmens geschlossen. 

Am Ostersonntag haben die Bäckereien nach den normalen Öffnungszeiten geöffnet.

Hier gibt es auch am Ostermontag frische Backwaren:

Wegen einer Sonderregelung dürfen die Geschäfte am Essener Hauptbahnhof auch am Ostermontag öffnen. 

Dazu zählt die Bäckerei Kamps, die unter anderem in der Eingangshalle des Bahnhofs zu finden ist. 

Außerdem haben Tankstellen geöffnet, an denen ebenfalls Brötchen und Gebäck gekauft werden können.

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RAMADAN

Mit Typ-1-Diabetes besser nicht fasten

Am 2. April beginnt in diesem Jahr für viele Muslime der Fastenmonat Ramadan. 

Ob Diabetikerinnen und Diabetiker fasten sollten, hängt davon ab, an welchem Typ sie erkrankt sind.

Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wird weder gegessen noch getrunken: 

Am 2. April beginnt dieses Jahr für Muslime der Fastenmonat Ramadan.

Doch was bedeutet das für Diabetikerinnen und Diabetiker, die ihren Blutzucker unter Kontrolle haben müssen? 

Sollten sie aus medizinischer Sicht fasten?

Die Antwort hängt vom Diabetes-Typ ab. 

Für Betroffene von Typ-1-Diabetes sei der Ramadan nicht ratsam, so die Diätassistentin Nesrin Yavuz in der Zeitschrift «Apotheken Magazin Diabetes» (Ausgabe 2/2022).

Auch wer an einer Folgeerkrankung wie Nierenschäden leidet oder Entwässerungstabletten nimmt, sollte auf das Fasten besser verzichten, so Yavuz. 

Sie gehört der Arbeitsgemeinschaft «Diabetes und Migranten» der Deutschen Diabetes Gesellschaft an.

Ramadan mit Typ-2-Diabetes möglich

Muslime mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes sind von der Pflicht des Fastens befreit. 

Viele wünschen sich aber dennoch, am Ramadan teilzuhaben.

Mit Typ-2-Diabetes hingegen ist es durchaus möglich, den Fastenmonat zu befolgen – allerdings nur, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind. 

«Selbst bei Menschen, die kein Insulin spritzen, ist es wichtig, dass sie einen guten Langzeitblutzuckerwert haben», so Yavuz. 

Wer Insulin spritzt, muss besonders vorsichtig sein, da es sonst zu schweren Unterzuckerungen kommen kann.

Auf der sicheren Seite ist, wer Essenszeiten und Insulindosierung vorab mit Facharzt oder Fachärztin abspricht. 

Auch wichtig: den Blutzucker regelmäßig zu messen.

Droht während des Fastens tagsüber eine Unterzuckerung, sollten Diabetes-Patientinnen und -Patienten sofort abbrechen und den Blutzucker wieder unter Kontrolle bringen – zum Beispiel mit etwas Traubenzucker.

https://www.geo.de/wissen/gesundheit/ramadan-mit-typ-1-diabetes-besser-nicht-fasten-31741770.html

Berlin: Wenn Pinkeln politisch wird …

Berlin: Dass Frauen öffentliche Toiletten wie diese auf dem Tempelhofer Feld nicht kostenlos benützen dürfen, verärgert Linke und SPD in Berlin.
Dass Frauen öffentliche Toiletten wie diese auf dem Tempelhofer Feld nicht kostenlos benützen dürfen, verärgert Linke und SPD in Berlin. (Foto: Rolf Kremming/imago images)

Beim kostenlosen Toilettenbesuch klafft eine Geschlechterlücke. Die Hauptstadt will das nicht länger hinnehmen.

Von Jan Heidtmann, Berlin

  • Politiker eröffnen gerne Dinge – Autobahnteilabschnitte, neue Bahntrassen oder, wie unlängst im Fall von Bettina Jarasch, einfach nur eine öffentliche Toilette. Es sei das erste Band, das sie in ihrem neuen Amt durchschneiden dürfe, freute sich Berlins Verkehrssenatorin bei der feierlichen Einweihung im Ortsteil Wedding. Und tatsächlich schien das Berliner Klowesen eine kleine Erfolgsgeschichte zu sein: 278 neue Bezahltoiletten gibt es in der Stadt nun, insgesamt sind es mehr als 400 öffentliche WCs. Europaweit wird Berlin da nur von Paris übertroffen. Doch inzwischen sehen die neuen Örtlichkeiten schon wieder ganz schön alt aus.

Das liegt einmal an einer frappierenden Einbruchsserie. Mehr als 8000 Mal wurden die Kassen der Toilettenhäuschen seit Januar geknackt, davor waren es vielleicht 40 bis 50 Fälle im Jahr. Ein Toilettengang kostet zwar nur 50 Cent und im Durchschnitt werden gerade einmal zehn Euro erbeutet. Viel ärgerlicher aber ist, dass die Klos dann nicht mehr genutzt werden können. Die betreuende Firma kommt mit den Reparaturen kaum mehr hinterher, trotz erster Festnahmen. Nun wird überlegt, ob nur noch mit Karte gezahlt werden sollte. Das würde jedoch Menschen ohne Bankkonto vom Klobesuch ausschließen.

Langfristig problematischer für Berlins Toilettenstrategie ist jedoch eine andere Entwicklung: Das Pinkeln wird politisch. Nach der Linken im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf fordert nun auch die SPD in Pankow Geschlechtergerechtigkeit für städtische WCs. „Noch immer ist das Stadtbild männlich geprägt“, schreiben die Genossen. Denn während es für Männer an vielen öffentlichen Toiletten auch kostenlose Pissoirs gebe, müssten die Frauen für „eines der dringendsten Bedürfnisse der Menschen“ zahlen.

Dieser deutliche Vorteil für Männer sei 2017, als die neuen WC-Anlagen konzipiert wurden, „sehr kontrovers“ diskutiert worden, sagt Jan Thomsen von der Senatsverwaltung für Verkehr. Denn eine inklusive Toilettenstrategie ist eine kniffelige Angelegenheit. Bislang galten nur Männer als sogenannte Wildpinkler, denen eine kostenlose Alternative geboten werden müsse; für Frauen seien offene Toiletten zudem ein Sicherheitsrisiko. Auch ein vollständiger Verzicht auf die Benutzungsgebühr ist schwierig, da frei zugängliche Toiletten schnell zu anderen Zwecken genutzt würden, erklärt Thomsen. „Deshalb haben wir damals diese Gerechtigkeitslücke in Kauf genommen.“

Das rächt sich nun. Die Berliner Linke Katalin Gennburg hält bereits die Problemanalyse für diskriminierend und fragt: „Woher kommt eigentlich die Annahme, dass Frauen keine Wildpinkler sind?“ Inzwischen hat der Senat dem Drängen von Gennburg und anderen nachgegeben und rund 20 öffentliche Toiletten mitsamt kostenlosem Urinal für Frauen ausgeschrieben. Sie sollen von kommendem Frühjahr an in Parks aufgestellt und getestet werden.

Paris hat das Problem bei seinen 400 Toilettenhäuschen anders gelöst. Die Benutzung der „Sanisettes“ ist seit 2006 kostenlos, dafür sind die Klo-Regeln strikt: Die Tür öffnet automatisch nach 20 Minuten, anschließend wird der Toilettenraum komplett durchgespült.

https://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-gendergerechtigkeit-toilette-1.5591343?utm_source=Twitter&utm_medium=twitterbot&utm_campaign=1.5591343

Du solltest einen Blog haben.

Dass Twitter mittlerweile beim Sperren von Accounts nicht zimperlich vorgeht, hat sich auch außerhalb der IT-affinen Filterblase herumgesprochen. Ein eigenes Blog ist ein gutes Mittel, der Willkür der sozialen Netzwerke zu entrinnen.

Weblogs wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach für tot erklärt. Schon im Jahr 2011 verfasste ich einen Artikel, der sich mit dem Thema befasste, der fälschlichen Annahme widersprach und die Vorteile eines eigenen Blogs nannte. Und wenn wir uns die aktuelle Lage anschauen, merken wir schnell, dass eigene Weblogs oder Websites nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.

Aktuelles Problem:

Facebook und / oder Twitter sperrt schnell und ist nicht zimperlich

Auch früher hat Facebook / Twitter Accounts gesperrt.

Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat sich die Lage aber verschärft und jetzt kurz vor den EU-Wahlen kennt Twitter kein Pardon und sperrt auch unverdächtige Accounts.

Dass es sich hierbei um Overblocking handelt, ist, wenn man selbst davon betroffen ist, nur ein schwacher Trost. Aber Twitter ist natürlich nicht der einzige Dienst, der die Accounts von Nutzern sperrt. Facebook sperrt ebenfalls Konten und manchmal auch, ohne wirkliche Gründe zu nennen.

Hat man seine Webpräsenz komplett oder zumindest maßgeblich auf einem der beiden Dienste aufgebaut, dann steht man im Fall einer Sperrung vor großen Problemen. Man hat keinerlei Möglichkeit, mit seinem Zielpublikum zu kommunizieren beziehungsweise es zu erreichen. Diese Probleme sind auch dann vorhanden, wenn die Sperrung „nur“ temporär und der Account nach wenigen Tagen wieder aktiv ist.

Verfügt man dagegen über ein eigenes, aktives Weblog, dann bleibt dieser Kanal offen, um mit seinen Lesern oder Kunden zu kommunizieren.

Schließungen und sinkende Bedeutung/Reichweite
Die Liste der geschlossenen Webdienste dürfte mittlerweile recht lang geworden sein. Zuletzt gesellte sich zu dieser Gesellschaft Google+ – das Sozial-Network-Experiment von Google.

Auch wenn ein Dienst oder soziales Netzwerk nicht geschlossen wird, so kann es dennoch stark an Bedeutung oder Reichweite verlieren. Paradebeispiele für verlorene Bedeutung sind unter anderem Myspace und Flickr. Ein anderes Beispiel ist die gesunkene organische Reichweite bei Facebook. Wer also in diesem Segment erfolgreich sein will, kommt um ein Werbebudget für Facebook nicht herum. Nur so kannst du in der Regel dem organischen Reichweitenverlust entgegenwirken.

Ein selbst-gehostetes Weblog kann deutlich schwerer geschlossen werden, zum Beispiel bei strafrechtlich-relevanten Taten. Die Hürde hierfür ist deutlich höher und vor allem weißt du, woran es gelegen hat.

Blogs ranken besser in den Suchmaschinen
Man könnte zu diesem Thema auch eine professionelle Analyse durchführen, aber ich würde sagen, dass es reicht, wenn du selbst die Suchmaschine deiner Wahl bemühst und nach ein paar Begriffen suchst. Anschließend schaust du dir dann an, wie viele der Suchtreffer von Blogartikeln und wie viele von Tweets oder Facebook-Beiträgen stammen. Hierbei wirst du schnell feststellen, dass die Blogs deutlich besser abschneiden als die sozialen Netzwerke. Ein kleines, nicht-repräsentatives Beispiel:

Die t3n-Website: 133.000 Ergebnisse im Google-Index
Die t3n-Facebookseite: 3.320 Ergebnisse im Google-Index
Die t3n-Twitterseite: 3.260 Ergebnisse im Google-Index
Hinzu kommt, dass die Indexierungsrate von Tweets bei Google seit 2015 kontinuierlich sinkt. In diesem Bereich bist du mit einem eigenen Blog deutlich besser aufgestellt. Wenn du dazu übergehst, deine älteren Blogartikel zu pflegen und zu aktualisieren, dann bleiben sie über eine lange Zeit an guten Positionen in den Suchergebnissen.

Weitere Vorteile
Ein selbst-gehostetes Weblog macht dich also nicht nur widerstandsfähiger gegenüber Sperrungen oder Reichweitenverlusten der sozialen Netzwerke, sondern bietet dir auch eine bessere Präsenz in den Suchmaschinen. Hinzu kommen einige weitere Vorteile:

Du kannst deine älteren Blogartikel bearbeiten. Versuche das mal bei einem Tweet.
Du kannst dein eigenes Weblog monetarisieren, zum Beispiel, indem du Affiliate-Links, Werbung oder VG-Wort-Zählpixel einbindest. Das ist bei den sozialen Netzwerken entweder nicht möglich oder deutlich schwerer.
Du kannst in einem Blogartikel deutlich mehr und verschiedenere Inhaltsarten einbauen.
Im eigenen Weblog beziehungsweise auf der eigenen Website hast du viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten, um den Inhalt zu organisieren und zu strukturieren. Beides trägt dazu bei, dass die Inhalte für den Besucher deutlich leichter zu finden sind.
In einem bildlichen Vergleich gesagt: Auf Facebook, Twitter und Co. bist du der Gast oder bestenfalls der Untermieter. Mit der eigenen Website beziehungsweise dem eigenen Blog hast du ein eigenes Haus am See.

WELTMEISTERSCHAFT Fußball – Kleinfeld 2023 mitten in der Stadt ESSEN

Kleinfeldfußball-WM: Stadion für 3000 Fans auf Kennedyplatz.

Auf dem Kennedyplatz in Essen soll 2023 eine Weltmeisterschaft ausgetragen werden.

Essen hat den Zuschlag für die Austragung der Kleinfeld-Fußball-WM 2023 erhalten. 

Ein WM-Stadion für 3000 Fans entsteht mitten in der Innenstadt.

Die Stadt Essen wird Austragungsort der Kleinfeldfußball-Weltmeisterschaft 2023. 

Das Turnier, an dem 40 Mannschaften aus der ganzen Welt teilnehmen werden, wird mitten in der Innenstadt ausgespielt. 

Auf dem Kennedyplatz wird dafür eigens ein Stadion errichtet, wie die Essen Marketing Gesellschaft (EMG) am Dienstag (03.05.2022) mitteilte.

Dem Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verband ist gemeinsam mit der Stadt Essen und der Essen Marketing GmbH ein Coup gelungen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 

Essen hat sich demnach gegen die Mitbewerber London und Breslau durchsetzen können. 

Das Stadion auf dem Kennedyplatz soll rund 3000 Fußballfans Platz bieten. 

Die WM-Spiele sollen zudem live in rund 75 Länder übertragen werden.

Die Planungen für das Turnier auf dem Kennedyplatz in Essen laufen auf Hochtouren.

Kleinfeld-Fußball wird überall auf der Welt gespielt, in Hinterhöfen, auf Bolzplätzen oder Straßen. 

2012 hat sich der Deutsche Kleinfeld-Fußball-Verband (DKFV) gegründet. 

Dieser habe aktuell deutschlandweit 50.000 Spielerinnen und Spieler. Weltweit ist die Sportart in der International Socca Federation organisiert.

Die Planungen für das WM-Turnier laufen nach Angaben der Veranstalter bereits auf Hochtouren. 

Den Kontakt zwischen dem Verband und der Stadt Essen hatte der Essener Sportanwalt Ralf Bockstedte hergestellt.

Laut Julia Colter vom Organisationsteam der WM sprach die zentrale Lage und damit die gute Erreichbarkeit für Essen als Austragungsort. Mitentscheidend sei aber auch gewesen, dass das Turnier mitten in der Innenstadt ausgetragen wird. 

Nicht jede Stadt verfüge über einen zentral gelegenen Platz dieser Größe wie den Kennedyplatz. 

„Wir wollen zu den Menschen kommen“, betonte Julia Colter und räumt ein, dass ein solches Event am Stadtrand kaum die erhoffte Resonanz finden dürfte.

Der Eintritt ins Pop-up-Stadion zur WM auf dem Kennedyplatz ist kostenlos.

In dem „Pop-up-Stadion“, das für das Ereignis aufgebaut wird, werden die Zuschauer die WM-Spiele auf einem 46 mal 26 Meter großen Kunstrasenplatz verfolgen. 

Der Eintritt wird kostenlos sein. 

Neun bis zehn Tage soll das Turnier dauern. 

Der Titel wird im Sommer ausgespielt, ob vor oder nach den Sommerferien stehe allerdings noch nicht fest.

Zum Teilnehmerfeld gehören bekannte Fußballnationen wie England, Spanien, Frankreich und Brasilien. 

Als Gastgeber ist das deutsche Team gesetzt. 

Ob der amtierende Weltmeister antreten wird, ist aus politischen Gründen wegen des Krieges in der Ukraine allerdings fraglich, so Julia Conter. 

2019 hatte Russland den WM-Pokal gewonnen. 

Wegen der Coronakrise sei der Titel danach nicht mehr ausgespielt worden.

Symbolischer Spatenstich für das WM-Stadion durch OB Thomas Kufen.

Weitere Details zu dem Spektakel will die EMG gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Kleinfeld-Fußballverbandes und der International Socca Federation am 12. Mai anlässlich eines symbolischen Spatenstichs durch Oberbürgermeister Thomas Kufen auf Kennedyplatz bekannt geben.

Der Artikel erschien zuerst bei: 

https://www.waz.de/staedte/essen/kleinfeldfussball-wm-soll-2023-mitten-in-essen-stattfinden-id235239495.html

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THG-Quote: So verdienst du mit deinem E-Auto bares Geld

Elektromobilität

THG-Quote: So verdienst du mit deinem E-Auto bares Geld.

Elektroautos stoßen beim Fahren keine Treibhausgase aus. Elektromobilität

Seit Januar dieses Jahres kannst du als Halter eines E-Autos die eingesparten Emissionen über Zertifikate an Unternehmen verkaufen.

Hintergrund ist die sogenannte Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote).
Wir erklären, wie die THG-Quote funktioniert und was du alles beachten musst.

Du besitzt ein E-Auto?
Dann wirst du staunen, wie viel Geld dir die THG-Quote einbringen könnte.

Das erwartet dich hier …
Was ist die Treibhausgasminderungsquote?
Wer hat Anspruch auf die THG-Prämie?
Wie funktioniert THG-Quotenhandel?
So kommst du an die THG-Prämie 2022
Wie finde ich einen passenden Anbieter?
Ist die THG-Quote fürs Elektroauto steuerfrei?
Was ist die Treibhausgasminderungsquote?
Bis 2030 will Deutschland seinen CO2-Ausstoß um 65 Prozent senken (im Vergleich zu 1990), bis 2045 soll die Bundesrepublik klimaneutral sein.
Das heißt: Es soll nicht mehr CO2 ausgestoßen werden, als auf natürlichem Wege absorbiert werden kann, zum Beispiel durch Wälder.
In den vergangenen Jahren hat die Politik verschiedene Maßnahmen ergriffen, um diese Ziele zu erreichen.
Gerade der Verkehrssektor steht im Fokus, weil Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern über die bessere CO2-Bilanz verfügen.
Neben der CO2-Abgabe auf fossile Kraftstoffe und der Kaufprämie für Elektroautos gehört zu diesem Maßnahmenbündel seit Anfang 2022 auch die „Treibhausgasminderungsquote“ bzw. „THG-Quote“.
Sie gilt für Unternehmen, die fossile Kraftstoffe auf den Markt bringen.
Sie sind dazu verpflichtet, die durch den Kraftstoff verursachten Treibhausgase jedes Jahr mindestens um einen festgelegten prozentualen Anteil zu senken.
Die THG-Quote schreibt Mineralölunternehmen vor, wie stark sie die durch ihre Kraftstoffe verursachten Treibhausgase senken müssen.

Die THG-Quote gibt es seit 2015.
Bislang reichte es aber aus, dass die Mineralölunternehmen konventionell erzeugtes Benzin und Diesel anteilig mit Bio-Kraftstoffen ergänzten.
Doch die THG-Quoten steigen nun kontinuierlich an.
Schafft ein Unternehmen die vorgeschriebene Reduzierung nicht aus eigener Kraft, muss es entweder eine Strafe zahlen oder Zertifikate von anderen kaufen, die bereits eine bestimmte Menge an CO2 eingespart haben.
So kann das Unternehmen die geltende THG-Quote erreichen.
Der Preis für die Zertifikate ist nicht festgelegt, sondern bildet sich am Markt je nach Angebot und Nachfrage.
Wie hoch ist die THG-Quote?
2022 beträgt die THG-Quote, also die vorgeschriebene Reduktion des Treibhausgasausstoßes für die Mineralölindustrie, 7 Prozent.
Nächstes Jahr sind es dann 8 Prozent.
Bis zum Jahr 2030 steigt der Wert auf 25 Prozent an.
Wer hat Anspruch auf die THG-Prämie?
Seit dem 1. Januar 2022 können auch Besitzer von reinen batterieelektrischen Elektroautos vom Handel mit eingesparten CO2-Emissionen profitieren.
Dasselbe gilt für elektrische Motorräder und E-Roller mit Zulassung.
Achtung: Plug-in-Hybride werden dagegen nicht berücksichtigt.
Auch zulassungsfreie E-Kleinkrafträder (Klassen L1e und L2e) sind von der THG-Prämie ausgeschlossen.
Auch wenn du dein E-Auto geleast hast, kannst du meistens die Prämie beantragen.
Voraussetzung ist, dass du im Fahrzeugbrief als Fahrzeughalter eingetragen bist.
Du kannst auch mehrere E-Autos anmelden.
Wenn ihr in der Familie zwei Stromer habt, könnt ihr die doppelte THG-Prämie kassieren.
Aber auch hier ist wichtig, dass du jeweils als Halter vermerkt bist.
Ansonsten muss dies der Halter selbst tun.
E-Auto Besitzer laden E-Auto und verdienen Geld mit der THG-Quote.
Am THG-Quotenhandel teilnehmen und mehrere hundert Euro pro Jahr erhalten.
Wie funktioniert THG-Quotenhandel?
Damit du am THG-Quotenhandel teilnehmen kannst, musst du die CO2-Einsparungen nicht selbst berechnen.
Das übernimmt das Umweltbundesamt (UBA) für dich, das nun jährlich den durchschnittlichen Stromverbrauch eines Stromers berechnet.
Für das Jahr 2022 schätzt das UBA, dass ein E-Auto etwa 2.000 kWh Ladestrom verbraucht, unabhängig von Größe, Modell oder Marke.
Aus diesem Wert leitet das UBA dann die handelbaren Anteile für die THG-Quote ab.
Die durchschnittliche Einsparung (entspricht rund 350 kg CO2) wird für Elektroautos dabei mit dem Faktor 3 multipliziert.
Für das Jahr 2022 hat das Umweltbundesamt zwei Megawattstunden (MWh) Ladestrom pro Elektroauto veranschlagt.
Das entspricht einer THG-Quote von 1.028,16 CO2, die über Zertifikate weiterverkauft werden können.
Der Handel mit den Anteilen ist so geregelt, dass du deine CO2-Ersparnisse nicht direkt an ein Mineralölunternehmen verkaufst.
Das wäre für die Unternehmen mit sehr hohem Aufwand verbunden.
Daher geht das ganz einfach über einen Zwischenhändler, der die CO2-Einsparungen von vielen E-Autos im Paket weiterverkauft.
Der Zwischenhändler zahlt dir auch die THG-Prämie aus.
Je nach Anbieter liegt diese bei 250 bis teilweise mehr als 350 Euro.
Die EnBW garantiert für 2022 eine THG-Prämie von bis zu 350 Euro*.

So kommst du an die THG-Prämie 2022
Wenn du mit deinem Elektroauto am THG-Quotenhandel teilnehmen möchtest, sind folgende Schritte notwendig:
Du musst dich zunächst bei einem Anbieter anmelden.
Erforderlich ist ein Beleg, dass du tatsächlich im Besitz des entsprechenden E-Autos bist.
Dabei handelt es sich um die Kopie des Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil 1).
In der Regel reicht ein Scan oder ein Foto, das du über das Anmeldeportal hochlädst.
Anschließend wird dein Antrag geprüft, und nach einer bestimmten Zeit erhältst du die THG-Prämie.
Diese gilt pauschal für das Jahr, egal, wie lange du den Stromer in diesem Jahr dein Eigen nennst.
Wenn du dein E-Auto verkaufst, musst du also nichts anteilig zurückzahlen.
Die Prämie wird zudem nur einmal ausgezahlt.
Das bedeutet einerseits, dass du dich jedes Jahr nur bei einem Anbieter anmelden kannst.
Das UBA prüft alle Antragsteller und weist doppelte Anträge gleich ab.
Andererseits bekommen Käufer von gebrauchten Stromern nur dann die Prämie für das aktuelle Jahr, wenn der Vorbesitzer sie nicht beantragt hat.
Ansonsten gibt es sie erst im Folgejahr.
Die Anmeldung kannst du das ganze Jahr vornehmen.
Genauer gesagt, hast du immer bis zum 28.02. des Folgejahres Zeit, um die Prämie zu beantragen.
Das heißt: Stellst du den Antrag innerhalb der ersten zwei Monate im neuen Jahr, kannst du die THG-Quote auch rückwirkend erhalten.
Wie finde ich einen passenden Anbieter?
Mittlerweile tummeln sich etliche Dienstleister auf dem Markt.
Da sich die Anbieter über Provisionen aus dem Verkauf der THG-Zertifikate finanzieren, unterscheidet sich die Höhe der ausgezahlten Prämien zum Teil deutlich.
Einige Zwischenhändler zahlen feste Summe, andere werben mit dynamischen Auszahlungen, die mal höher, unter Umständen aber auch deutlich niedriger als die beworbene Prämie ausfallen können.
Andere Anbieter zahlen kein Bargeld, sondern investieren das Geld in Umweltschutzprojekte.
Ein Vergleich kann sich lohnen, um das für dich am besten passende Angebot zu finden.
Die THG-Quote über die EnBW beantragen.
Als eines der größten Energieunternehmen und als bester Elektromobilitätsanbieter Deutschlands sind wir bei der EnBW ebenfalls ein starker und zuverlässiger Partner für deine THG-Quote.
Mit uns kannst du die THG-Prämie einfach, sicher und bequem beantragen.
365 Euro brutto sind dabei für dich drin.
Auf dieser Seite kannst du dich für deine THG-Prämie anmelden.
Die THG-Prämie von der EnBW.
Dein E-Auto spart CO2 ein und du erhältst dafür bis zu 350€*!
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Ist die THG-Quote fürs Elektroauto steuerfrei?
Die Antwort auf diese Frage lautet wie so häufig: Es kommt darauf an.
Unter Umständen musst du auf die THG-Prämie Steuern zahlen.
Nutzt du als Selbstständiger zum Beispiel deinen Elektro-Firmenwagen für den THG-Quotenhandel, musst du die Einnahmen komplett versteuern.
Ab einem bestimmten Betrag ist die THG-Prämie aber auch für Angestellte steuerpflichtig.
Aus diesem Grund ist es ratsam, dass du dich im Vorfeld mit einem Steuerberater absprichst, um dich über mögliche Freibeträge zu informieren, um das Optimum aus der THG-Prämie herauszuholen.

Übrigens: Wenn du dir dieses Jahr ein neues Elektroauto kaufst, bekommst du nicht nur die THG-Prämie für 2022.
Du zahlst auch die kommenden 10 Jahre keine Kfz-Steuer und danach nur den halben Steuersatz.
Mehr dazu erfährst du im Ratgeber „E-Auto und Steuern“.
*Diese Einkünfte sind steuerpflichtig.
Die Steuerfreigrenze für diese Art Einkünfte liegt allgemein bei 255 €.
Im Einzelfall kann es Abweichungen geben und die Steuer­freigrenze auch höher liegen.
Bitte wende dich sich zur Anwendbarkeit der Steuer­freigrenze und steuerliche Fragen an deine zuständige Finanz­behörde oder deinen Steuer­berater.

Der Artikel erschien zuerst bei www.enbw.com